Immer mehr US-Soldaten begehen Suizid

350 nahmen sich das Leben - in Kampfhandlungen starben weniger

Die Zahl der US-Soldaten, die durch Suizid gestorben sind, ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. 350 Soldaten aller Waffengattungen hätten sich das Leben genommen, teilte das Pentagon mit. Damit seien 2012 mehr Armee-Angehörige durch Suizid als durch Kampfhandlungen gestorben berichtet die Militärzeitung „stars and stripes“. Zumeist sind Soldaten nach Kampfeinsätzen in Afghanistan betroffen. Das US-Verteidigungsministerium will psychisch bedrängten Soldaten nun vermehrt Hilfe anbieten. Unter anderem wurden Telefon-Hotlines eingerichtet.

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