Konflikt in Mali bekommt internationale Dimension wegen Geiselnahme

Über 40 Angestellte von BP und Statoil festgehalten

Nach der Geiselnahme auf einem Erdgas-Feld in Algerien bleibt die Lage unklar. Bisher geht man davon aus, dass islamistische Terroristen über 40 Ausländer in ihre Gewalt gebracht haben, darunter Amerikaner, Franzosen und Norweger. Beim Überfall soll es mehrere Tote gegeben haben. Die Geiselnahme erfolgte auf einem Erdgas-Feld, das von den Konzernen BP und Statoil und von Algerien betrieben wird. Sie steht im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nachbarland Mali. Die Islamisten fordern, dass Frankreich seinen Militäreinsatz in Mali abbricht. Ausserdem verlangen sie die Freilassung von etwa einhundert Islamisten. Die algerische Regierung hat Verhandlungen mit den Geiselnehmern abgelehnt.

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