626 angehende Rekruten von der Armee ausgeschlossen

Sicherheitsprüfung mit ersten Resultaten

626 angehende Rekruten sind im vergangenen Jahr als Sicherheitsrisiko eingestuft worden. Sie blieben in der neu eingeführten Personen-Sicherheitsüberprüfung hängen und wurden noch vor dem Antritt zur Rekrutenschule aus der Armee ausgeschlossen. Bei der Sicherheitsprüfung habe sich gezeigt, dass rund 10 Prozent der Stellungspflichtigen einen Strafregistereintrag haben, wie ein Armeesprecher bestätigt. Mit der Sicherheitsprüfung soll gewährleistet werden, dass für die Öffentlichkeit potenziell gefährliche Personen keine militärische Ausbildung und somit keine persönliche Waffe erhalten. Grund für die Einführung dieser Massnahme war die Tat eines Soldaten, der vor rund 5 Jahren in Zürich eine ihm unbekannte, 16 jährige Jugendliche mit dem Sturmgewehr erschossen hatte.

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