Stadt Zug gewinn vor Bundesgericht

Eingeklagte 35 Millionen wegen einer Umzonung müssen nicht bezahlt werden

<p>Dolfi Müller, Zuger Stadtpräsident, ist froh über den Entscheid des Bundesgerichts</p>

Die Stadt Zug muss eine Entschädigung in zweistelliger Millionenhöhe nicht bezahlen. Das hat das Bundesgericht entschieden. Vor fast 20 Jahren hatte die Stadt Zug Bauland im Gebiet Tellenmatt ausgezont und wieder zu Landwirtschaftsland gemacht. Der Besitzer des Grundstücks klagte dagegen und verlangte eine Entschädigung von 35 Millionen Franken. Dass die Stadt diese Entschädigung nun nicht bezahlen muss, freut den Zuger Stadtpräsidenten Dolfi Müller, schliesslich habe man keine Portokasse, mit der man die Entschädigung einfach so hätte bezahlen können. Der Fall war die letzte grosse Forderung im Zusammenhang mit der Umzonung im Jahr 1994.

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