Schweiz soll mehr Geld für Suizisprävention ausgeben

Pro Jahr gibt es in der Schweiz 1100 Selbstmorde

Die Schweiz soll mehr Geld ausgeben um Selbstmorde zu verhindern. Das Thema sei in der Bevölkerung noch immer tabuisiert, heisst es laut der „Schweiz am Sonntag“ beim Dachverband für Suizidprävention. Auch beim Bund. Dieser zahle jährlich 100‘000 Franken für die Suizidprävention. Bei der Verkehrssicherheit seien es aber beispielsweise Hunderte Millionen. Das sei absurd, da 3x mehr Menschen durch Selbstmord sterben würden als auf den Strassen.

Pro Jahr würden sich in der Schweiz 1100 Personen das Leben nehmen, zeigen die Polizeistatistiken. Die meisten Betroffen würden sich aber gar nicht umbringen wollen, sondern nur anders weiterleben wollen als bisher, sagen Psychiater. Um Auswege aufzuzeigen brauche es bessere Präventionskampagnen als heute.

Der Zuger Gesundheitsdirektor und FDP Ständerat Joachim Eder will handeln. Zusammen mit SP-Nationalrat Andy Tschümperlin sei er in diesem Zusammenhang daran die parlamentarische Gruppe „Psychische Gesundheit“ zu gründen.

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