Suizid im Zuger Bahnhof verhindert

Lebensmüde Frau legte sich zuletzt längs zwischen die Schienen

Im Bahnhof Zug ist heute Mittag eine Frau in letzter Sekunde von einem Suizid abgehalten worden. Die 42-Jährige hatte unmittelbar vor der Einfahrt eines SBB-Intercitys das Gleis betreten. Der Lokomotivführer leitete eine Notbremsung ein, zwei auf dem Perron wartende Männer forderten die Lebensmüde auf, sich sofort hinzulegen. Diese folgte der Aufforderung und legte sich flach ins Gleisbett, gerade noch rechtzeitig, bevor der Neigezug über sie hinwegfuhr. Die Frau kroch schliesslich unversehrt unter dem Bahnwagen hervor. Der Rettungsdienst brachte sie in eine psychiatrische Klinik. Für die involvierten Zeugen musste ein Care-Team aufgeboten werden.

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