Federer in der 3. Runde der US-Open

Er besiegt Carlos Berlocq in drei Sätzen

<p>Roger Federer</p>

Roger Federer bleibt beim US Open ohne Satzverlust. Der Baselbieter machte in der 2. Runde auch mit dem Argentinier Carlos Berlocq kurzen Prozess und siegte 6:3, 6:2, 6:1. Die positivste Erkenntnisse vorweg: Federer findet zunehmend wieder zu jener Form zurück, an die er seine Millionen umfassende Fangemeinde über die Jahre gewöhnt hat. Von Anfang an diktierte er das Spiel, schaffte das frühe Break zum 3:1 und war von da an stets Chef im Rechteck. Gegen den regelmässig spielenden, aber tempomässig nicht unwiderstehlichen Argentinier fand er besser in den Rhythmus als im Startspiel gegen den unberechenbareren Grega Zemlja.

Entgegen kam ihm aber auch, dass Berlocqs Aufschläge ziemlich ungefährlich waren. Der Südamerikaner brachte zwar fast unglaubliche Prozent seiner ersten Bälle ins Ziel, erzeugte damit aber kaum Druck. Der fünffache Champion genoss den Auftritt im grössten Tennisstadion der Welt und fand auch Zeit, Sachen auszuprobieren und das Publikum mit einigen Kunststücken zu unterhalten, über kurze Strecken wies die Demonstration sogar Züge eines Showkampfs auf. Trotz der Spielfreude, die er verstreute, verlor er aber die nötige Ernsthaftigkeit nicht und durfte sich nach nur 95 Minuten zum resultatmässig überzeugendsten Matchgewinn seit der 1. Runde von Wimbledon gratulieren lassen. Der nächste Gegner von Federer ist der Franzose Adrian Mannarino.

Audiofiles

  1. Roger Federer am US-Open in der dritten Runde. Audio: Roman Unternährer

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