Skigebiete Andermatt und Sedrun dürfen fusionieren

Umweltverbände wollen Bewilligung genau prüfen

Das geplante Tourismusresort in Andermatt. Die Urner Gemeinde Andermatt. The Chedi Andermatt The Chedi Andermatt Die Station Gurschen im Skigebiet Andermatt. So könnte eine Luxusvilla in Andermatt innen aussehen. So sehen die neuen Apartementhäuser aus. Das Apartementhaus Gemse. The Chedi Andermatt Apartement im Gemse-Haus Andermatt.

Der Bund hat den Ausbau der Skigebiete Andermatt und Sedrun bewilligt. Die Skigebiete von Andermatt und Sedrun können mit neuen Anlagen zusammengeschlossen und modernisiert werden, teilte das Bundesamt für Verkehr mit. Insgesamt sind 15 neue Seilbahnanlagen geplant.

Das Bundesamt für Verkehr ist zum Schluss gekommen, dass das Projekt den gesetzlichen Anforderungen genüge. Ausserdem seien die grossen Eingriffe in die Landschaft ausreichend durch andere Massnahmen kompensiert.

Skigebiet-Ausbau als Meilenstein für das Ferienresort

Der Zusammenschluss der beiden Skigebiete und die Modernisierung der Anlagen sei von existenzieller Bedeutung für das Ferienresort von Samih Sawiris in Andermatt. Mit der Bewilligung der Skigebiet-Anlagen sei ein weiterer Meilenstein erreicht worden, sagte Markus Berger, Mediensprecher der Andermatt Swiss Alps AG. Bevor die Bauarbeiten jedoch beginnen können, läuft noch eine 30-Tägige Einsprachefrist.

Umweltverbände wollen Bewilligung prüfen

Vor etwas mehr als einem Jahr hatten sich verschiedene Umweltverbände wie Mountain Wilderness oder Pro Natura gegen die Baupläne im Skigebiet gewehrt. Erst unter der Vermittlung der Urner Regierung konnte eine Einigung erziehlt werde. Entsprechend sorgfältig wolle man das über 250 Seiten starke Bewilligungspapier des Bundes prüfen, sagte Pia Trescht, Geschäftsführerin der Urner Pro-Natura Sektion.

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  1. Skigebietfusion Andermatt Sedrun vom Bund bewilligt.. Audio: Roman Gibel

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