Rechtsextremer erhält 3800 Franken Entschädigung

Das Urner Obergericht überarbeitet ein Urteil zum Hitlergruss

Das Urner Obergericht hat einen Mann freigesprochen, welcher vor 4 Jahren auf dem Rütli den Hitlergruss gezeigt hatte. Damit setzt das Obergericht ein Urteil des Bundesgerichtes um.

Der Mann hatte im August 2010 den Arm zum Hitlergruss erhoben, als er bei einer Veranstaltung der Partei National Orientierter Schweizer Pnos teilnahm. Die Polizei filmte diese Aktion. Daraufhin verurteilte ihn das Urner Obergericht zu einer bedingten Geldstrafe von 500 Franken und einer Busse von 300 Franken.

Das Bundesgericht kam im Mai zum Schluss, dass der Hitlergruss nicht strafbar gewesen sei. Das Urner Obergericht musste deshalb sein Urteil überarbeiten. Es bestätigt Medienberichte dazu. Das Gericht hat den Mann nun freigesprochen und ihm eine Entschädigung von 3800 Franken zugesichert. 

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