Ferien für Kinder aus armen Verhältnissen

Kinderhilfswerk Kovive organisiert Ferien bei Zentralschweizer Familien

Zentralschweizer Familien warten auf Gastkinder aus Ostdeutschland Die Freude beider Seiten war riesig Julina ist sichtlich gerührt das zweite Mal in der Schweiz die Sommerferien zu verbingen Die ganze Familie Peterer freut sich auf die nächsten drei Wochen mit Julina

„Ferien für Kinder in Not“ ist der Slogan des Schweizer Kinderhilfswerks Kovive. Elf Kinder aus Ostdeutschland kamen heute Morgen am Bahnhof Luzern an und traten ihren dreiwöchigen Urlaub bei Zentralschweizer Familien an. „Die Kinder kommen aus armen Verhältnissen. Die Eltern können sich keinen Urlaub leisten“, sagt Denise Ammann, die Kommunikationsleiterin bei Kovive. Jedes Kind brauche Erholung und habe das Recht auf Ferien, so Ammann weiter.

Rund 900 Kinder profitieren jährlich vom Angebot von Kovive und somit den Ferien bei Schweizer Familien. Die Kinder kommen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz selbst. Eine der Neuankömmlinge heute war auch die achtjährige Julina. Sie kam bereits im vergangenen Jahr drei Wochen in die Zentralschweiz und lebte bei der Familie Peterer. Das Wiedersehen rührte Julina, wie auch Gastmutter Luzia Peterer zu Tränen: „Wir haben uns sehr auf Julina gefreut. Sie ist wie unser drittes Kind, welches wir nur in den Ferien sehen.“

Die Arbeit und die Projekte des Kinderhilfswerks Kovive finden Sie hier.

Audiofiles

  1. Ferien für Kinder in armen Verhältnissen. Audio: Lukas Keusch

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