Spielgruppen wollen mehr Anerkennung

Die Politik interessiert sich zu wenig für die Spielgruppen

Spielgruppen wollen mehr Unterstützung

Unsere Kinder sollen nicht nur das Lesen und Schreiben lernen, sie müssen auch Spielen können. Dieser Meinung sind die Schweizer Spielgruppen und fordern mehr Anerkennung und Geld von Seiten der Politik.

Für Kinder mit Migrationshintergrund speziell wichtig

Doch gerade für Kinder mit Migrationshintergrund seien Spielgruppen ein wichtiges Angebot, sagt Eva Roth, die Co-Präsidentin des Schweizerischen Spielgruppenverbandes: „Wenn ein Kind in die Spielgruppe kommt ist es zum ersten Mal in seinem Leben in einer Gruppe gleichaltriger Kinder. Die Kinder arbeiten sozial miteinander und lernen, Kontakte mit anderen Kindern aufzubauen. Gerade für Kinder mit Migrationshintergrund ist dies wichtig. Diese Kinder hätten oft eine andere Sprache und Leben nach anderen sozialen Regeln"

Spielgruppen nützen der Wirtschaft nichts

Für Politiker sei es nicht interessant, die Spielgruppen zu fördern, so Roth weiter: „Man legte immer das Schwergewicht auf die Kitas, damit die betreut sind, wenn beide Elternteile arbeiten. Die Spielgruppe deckt dies nicht ab“. Für die Politiker sei es deshalb nicht interessant die Spielgruppen zu fördern, weil die Wirtschaft davon nicht profitieren könne. 

Audiofiles

  1. Spielgruppen wollen mehr Unterstützung. Audio: Franziska Boser

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