Luzerner Regierung lässt Informatik-Departement überprüfen

Administrative Untersuchung soll Klarheit über Vorfälle bringen

Die Luzerner Regierung hat eine administrative Untersuchung zu den Vorfällen in der Luzerner Dienststelle Informatik in Auftrag gegeben.

Die Luzerner Regierung lässt das Beschaffungswesen in der Dienststelle Informatik mit einer Administrativuntersuchung aufarbeiten. In den Jahren 2009 bis 2011 gab es in der Dienststelle Unregelmässigkeiten. Die Luzerner Regierung hat den ehemaligen Direktor der eidgenössischen Finanzkontrolle, Kurt Grüter mit der Untersuchung beauftragt.Mithilfe dieser externen Untersuchung soll nun aufgezeigt werden, ob die Missstände behoben werden konnten, teilte die Luzerner Kantonsregierung mit. Zudem soll die Administrativuntersuchung zeigen, ob die damals herrschenden Verhältnisse in der Dienststelle Gesetzesverstösse begünstigt haben und ob weiterer Handlungsbedarf besteht.

Die Ungereimtheiten waren 2011 von der Aufsichts- und Kontrollkommission des Kantonsparlaments entdeckt worden. 2013 reichte die Luzerner Regierung gegen den ehemaligen Dienststellenleiter Strafanzeige ein. Dieses Verfahren ist hängig.

 

 

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