Schuldspruch im Tötungsdelikt Root bestätigt

Im dritten Urteil des Kantonsgerichts wird die Freiheitsstrafe für den Bauherrn von 36 auf 30 Monate reduziert

Das Luzerner Kantonsgericht hat in seinem dritten Urteil zur Tötung eines Gipsermeisters auf einer Baustelle in Root, von 2007, den Schuldspruch bestätigt. Es reduzierte das Urteil für den beschuldigten Bauherrn aber um sechs auf 30 Monate.

Im ersten Urteil des Kantonsgerichts war der Beschuldigte wegen Notwehr freigesprochen worden. Darauf hob das Bundesgericht das Urteil auf, weil die Grenze der erlaubten Notwehr überschritten worden sei. Das Kantonsgericht verhängte darauf eine dreijährige Freiheitsstrafe. Nach einer weiteren Beschwerde ist jetzt das dritte Urteil gefallen: Der Bauherr muss wegen vorsätzlicher Tötung in einem Notwehr-Exzess für 8 Monate ins Gefängnis. Die restlichen 22 Monate sind auf Bewährung. Zudem muss der Beschuldigte der Witwe und ihren Kindern 70'000 Franken Genugtuung zahlen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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