Zwei oder drei Wochen in den WK?

Kommission des Ständerats lehnt den Vorschlag des Bundesrats ab

Im Einsatz ist der Militär-Transporter unter anderem bei der Infanterie.

Die militärischen Wiederholungskurse sollen auch in Zukunft drei Wochen dauern. Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Kürzung auf zwei Wochen ab. Bei nur zwei Wochen WK, könne nicht genügend trainiert werden, sagt Kommissionspräsident Alex Kuprecht: „Die Lerninhalte und die Auffrischung können nicht in so wenig Zeit vermittelt werden.“ Verteidigungsminister Ueli Maurer sieht das ein bisschen anders: „Es würde intensiver – wäre aber möglich.“

Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats schlägt eine andere Lösung vor: Anstatt heute sechs WK’s sollen es künftig nur noch fünf sein. Dieser Vorschlag ist in der Kommission mit nur einer Gegenstimme durchgekommen. Einverstanden ist die Kommission damit, die Rekrutenschule von 21 auf 18 Wochen zu verkürzen und den Bestand der Armee auf 100‘000 Mann zu reduzieren. Dass die komplette Vorlage vom Parlament angenommen wird, ist bis jetzt unwahrscheinlich.

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  1. WK's sollen künftig auch drei Wochen dauern. Audio: Franziska Boser

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