Obwaldner Quartett als Rutscher an Ski WM

Alpnacher rutschen Pisten in Beaver Creek WM-tauglich

Das Obwaldner Quartett (Benno, Sepp, Kari und Dave) an der Ski WM 2015 in Beaver Creek mit Eurosport Experte Didier Cuche. Die WM-Pistenrutscher im Après-Ski mit Rennfahrerin Priska Nufer. Die WM Strecke in Beaver Creek optimal gerutscht.

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  1. Obwaldner Quartett als Rutscher an der Ski WM. Audio: Tommy Durrer

Die 43. Ausgabe der alpinen Skiweltmeisterschaften finden derzeit im US-amerikanischen Vail / Beaver Creek statt. Mittendrin sind dabei auch vier freiwillige Helfer aus der Zentralschweiz. Die Alpnacher Dave, Sepp, Benno und Kari gehören zu den rund 700 Helferinnen und Helfer auf den Rennpisten. Als Rutscher sind sie verantwortlich, dass die Fahrerinnen und Fahrer auf einer optimal präparierten Piste um die Medaillen kämpfen können.

Schon vor zwei Jahren an der WM in Schladming dabei

Drei der vier Obwaldner waren schon an der letzten Ski WM 2013 im österreichischen Schladming als Rutscher im Einsatz. Mit diesen Argumenten konnten sie auch die Organisatoren in den USA überzeugen, so Kari Langensand gegenüber Radio Pilatus. 

"Die Organisatoren waren überzeugt, diese vier Schweizer kann man auch in Beaver Creek brauchen."

Die englischen Kommandos (seitwärts rutschen oder Pflug) mussten die vier Schweizer in den ersten Tagen erst noch von den amerikanischen Kollegen lernen. Die Pisten seien am Abend aber stets in WM-tauglichem Zustand gewesen, so Kari Langensand weiter.

Langer Arbeitstag als Pistenrutscher

Untergebracht ist das Quartett bei einer Gastfamilie, rund 40-Autominuten entfernt von Beaver Creek. Tagwache um 5 Uhr morgens gehört genau so zur Tagesordnung wie Après-Ski im Städtchen. Dort allerdings sei vom Winter nicht viel zu spüren, weil der Schnee fehle:

"In Beaver Creek gibt es in den Gassen überall eine Bodenheizung."

Mehr oder weniger gratis am arbeiten

Die Helfer an der Ski WM erhalten keinen Lohn. Die Unterkunft, Ski-Hosen und -jacken und Skipässe (kosten in Beaver Creek übrigens rund 140 Franken pro Tag) werden von den Organisatoren übernommen, der Flug und die anderen Ausgaben gehen zu Lasten der Helfer. Für das Abenteuer Ski-WM mache man dies jedoch gerne, so Kari Langensand im Namen des Alpnacher Quartetts. 

 

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