FCL Frontal: Nicolas Haas, die neue Nachwuchshoffnung?

Er schnupperte bereits Super League Luft

FCL-Nachwuchshoffnung Nicolas Haas im Interview mit Radio Pilatus Sportreporter Marco Zibung.

Die neue Nachwuchshoffnung beim FC Luzern heisst Nicolas Haas. Er hat in der Winterpause den Sprung von der U21-Mannschaft in die erste Mannschaft des FCL geschafft. Der erst 19-jährige Mittelfeldspieler durfte sogar beim Rückrundenauftakt gegen die Berner Young Boys zum ersten Mal Super League Luft schnuppern. Er wurde beim Stande von 1:1 in der 87. Minute von FCL-Trainer Markus Babbel eingewechselt. Dies obwohl mit Christian Ianu, Jahmir Hyka oder Alain Wyss gestandene Profi-Spieler auf der Bank sassen.

"Ich war überrascht, dass ich reinkommen durfte."

Über seine Premiere schwärmte der 19-jährige. Es sei ein wunderschönes Gefühl gewesen im Stadion aufzulaufen. Zudem sei es eine tolle Belohnung für die harte Arbeit.

Matura und Fussball

Neben dem Leben als Profifussballer beschäftigt sich Nicolas Haas intensiv damit, bis im Sommer seine Matura erfolgreich abzuschliessen.

"Es ist eine riesige Unterstützung von der Schule da."

Die Schule käme im bezüglich der Trainings sehr entgegen. Trotzdem sei es eine grosse Belastung Fussball und Schule unter einen Hut zu bringen. Er sei aber zuversichtlich, dass er dies bis zum Sommer durchhält. Nach Abschluss der Matura im Sommer will Nicolas Haas dann alles auf die Karte Fussball setzen.

Das lang ersehnte Eigengewächs?

Seit langem wünscht man sich beim FCL wieder ein Eigengewächs. Ein gewisser Druck dürfte da sicherlich auf den Schultern von Nicolas Haas lasten. Er meinte jedoch:

"Ich kann meine Leistung bringen. Mehr kann ich nicht beeinflussen."

Er spüre überhaupt keinen Druck. Es sei schlicht und einfach schön, dass er diese Chance bekäme.

Die nächste Chance sich zu präsentieren, könnte Nicolas Haas bereits nächsten Sonntag erhalten. Dann spielt sein FCL nämlich auswärts gegen den FC St. Gallen. Radio Pilatus berichtet wie immer live.

Audiofiles

  1. FCL Frontal mit Nicolas Haas. Audio: Marco Zibung

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