Luzerner Instrumentallehrer tanzen nicht nach Pfeife der Regierung

Sie ziehen die Lohnkürzungen aus den Sparmassnahmen vor Gericht

Die Luzerner Regierung: Gegenwind von den Musiklehrern.

Im Kanton Luzern landet ein Teil der Sparmassnahmen vor Gericht. Die Lehrerinnen und Lehrer, die an den Mittelschulen ein Instrument unterrichten, akzeptieren die geplanten Lohnkürzungen nicht.

Weil der Kanton Luzern im Sparpaket Ende 2014 beschlossen hatte, dass Instrumentallehrer in der Lohnklasse zurückgestuft werden sollen und trotzdem vier Lektionen pro Woche mehr arbeiten müssen, gibt es nun Protest. Die Instrumente-Lehrer haben beim Kantonsgericht eine Beschwerde gegen die Lohnkürzungen und die Arbeitszeitverlängerung eingereicht. Sie sagen, dass Instrumentallehrer sonst schon benachteiligt seien gegenüber den anderen Fachlehrer an den Mittelschulen. Unter anderem seien die Löhne um rund einen Viertel tiefer.

Der Kanton Luzern will mit den Lohnkürzungen gemäss einer Mitteilung der Instrumental-Lehrer rund 700‘000 Franken pro Jahr sparen.

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