Opfer von Emmen ist querschnittgelähmt

26-jährige Frau wird im Paraplegiker-Zentrum behandelt

Die Polizei untersucht den Tatort im Gebiet Dammweg - Schwanderhoferstrasse in Emmen. Die Polizei untersucht den Tatort im Gebiet Dammweg - Schwanderhoferstrasse in Emmen. Die Polizei untersucht den Tatort im Gebiet Dammweg - Schwanderhoferstrasse in Emmen. Die Polizei untersucht den Tatort im Gebiet Dammweg - Schwanderhoferstrasse in Emmen.

Die 26-jährige Frau, die vergangene Woche in Emmen von einem Unbekannten mutmasslich vergewaltigt worden war, ist laut ihren Ärzten mit grösster Wahrscheinlichkeit vom Hals an abwärts gelähmt. Eine genaue Diagnose sei aber frühestens in zwei bis drei Monaten möglich.

Rumpf, Beine und Arme gelähmt

Behandelt wird die Frau im Schweizerischen Paraplegikerzentrum SPZ in Nottwil. Das SPZ bestätige das in Absprache mit den Angehörigen der jungen Frau, um weiteren Spekulationen in der Öffentlichkeit Einhalt zu gebieten, heisst es in einer Mitteilung. Die Ärzte gehen aufgrund der schweren Rückenmarksverletzungen von einer Querschnittlähmung des Rumpfes sowie der Arme und der Beine aus (Tetraplegie). Weitere Informationen gebe es aus Rücksicht auf den Perönlichkeitsschutz nicht. 

Opfer konnte noch nicht vernommen werden

Die 26-Jährige war am Dienstag vor einer Woche am späten Abend in Emmen von einem Unbekannten vom Velo gerissen und in einen nahen Waldstreifen gezerrt worden. Dort wurde sie wahrscheinlich vergewaltigt. Die Frau wurde dabei schwer am Rücken verletzt. Der Täter ist weiter auf der Flucht. Aus gesundheitlichen Gründen habe das Opfer noch nicht vernommen werden können, sagte ein Sprecher der Luzerner Polizei. Die Polizei erhofft sich vom Opfer zusätzliche Hinweise zum Täter. Eine Sonderkommission sucht nach dem Mann.

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