Beschwerde abgewiesen: Haus in Horlaui wird abgerissen

Gemeinde Weggis darf fünftes Haus abreissen

Die Bewohner zweier Häuser wollen ihre Häuser nicht einfach verlassen. Sie verlangen u.a. eine höhere Entschädigung. Bauleiter Alois Käslin zeigt den zeitlichen Verlauf der Sofortmassnahmen  des Abbaus der instabilen Felsformationen grafisch auf Der Hang ist sehr steil

Das Bundesgericht hat die Beschwerde von zwei Erbinnen eines Hauses im Gebiet Horlaui in der Gemeinde Weggis LU abgewiesen. Damit wird das fünfte Haus im Steinschlag- und Felssturz gefährdeten Steilhang abgerissen. 

Entscheid des Kantonsgerichts bestätigt

Die beiden Erbinnen wehrten sich gegen den Abbruch des Hauses ihres verstorbenen Vaters. Das Bundesgericht hat diese Beschwerde nun abgewiesen und damit den Entscheid des Kantonsgerichts bestätigt. Nach den Unwetterereignissen im Jahr 2005 liess die Gemeinde Weggis die Gefahrenkarte überarbeiten. Die Ergebnisse zeigten, dass fünf  Parzellen und die darauf stehenden Häuser im Gebiet Horlaui stark durch Steinschlag und Felssturz gefährdet sind. Wie die Lausanner Richter in ihrem Urteil festhalten, verfügt die Gemeinde damit über eine ausreichende gesetzliche Grundlage, um den Abriss des Hauses anzuordnen. 

Die anderen vier Häuser im Gefahrengebiet sind bereits abgerissen worden. 

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