LU: Rechtsanwalt wegen Betrug verurteilt

73-jähriger zockte eigene Stiftung ab

Kriminalgericht Luzern am Alpenquai

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 73-jährigen Rechtsanwalt wegen mehrfachem Betrug und Urkundenfälschung verurteilt. Der Mann hatte seine eigene gemeinnützige Stiftung mehrmals um tausende Franken betrogen.

Insgesamt 57'000 Franken ertrogen

Der Mann war Mitglied des Stiftungsrats einer gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Zürich. Von 2011 bis 2013 hatte er insgesamt 14 Mal gefälschte Hilfsgesuche für Bedürftige eingegeben. Die Stiftung zahlte ihm darauf rund 57'000 Franken aus. Beim letzten Gesuch kam der Stifungsratspräsident dem 73-jährigen auf die Schliche. Dies weil der Mann für den Gesuchssteller eine erfundene Adresse nahm. Der Verurteilte muss eine Geldstrafe von 9000 Franken und die Gerichtskosten zahlen. Zudem muss er den Betrag von 57‘000 Franken der Stiftung zurückzahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

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