US-Wingsuit-Flieger am Gitschen abgestürzt

Der 23-Jährige war laut Medienberichten in den USA ein TV-Star

Am Gitschen im Kanton Uri ist gestern ein 23-jähriger Wingsuit-Flieger tödlich verunglückt. Der Amerikaner war mit seinem Flügelanzug aus noch ungeklärten Gründen in eine instabile Lage geraten und anschliessend abgestürzt. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu, teilte die Urner Kantonspolizei mit. Laut Medienberichten handelt es sich beim Toten um den in den USA bekannten Extermsportler und TV-Star Johnny Strange. Ein Polizeisprecher bestätigte entsprechende Angaben des US-Promiportals TMZ.

Am Unfalltag sei es in der Region windig gewesen, sagte der Polizeisprecher. Die genaue Unfallursache sei offen. Sie ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Bereits im Juli war an derselben Stelle ein Wingsuit-Flieger tödlich verunglückt. Die Urner Regierung sieht aber keinen Handlungsbedarf, solche Risikosprünge zu verbieten oder einzuschränken, wie sie in einer Antwort auf eine Anfrage im Kantonsparlament festhält. Die Absprungzahlen im Kanton seien moderat. Zudem würden Wingsuit-Flieger respektive Base-Jumper keine Gefahr für Dritte darstellen, argumentiert die Regierung. Sie appelliert an die Selbstverantwortung der Risikosportler.

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