Armee-Chef kritisiert den Zivildienst

"Wenn Zivildienster in der Schule arbeiten, läuft etwas falsch."

Im Einsatz ist der Militär-Transporter unter anderem bei der Infanterie.

Armeechef André Blattmann kritisiert den Entscheid des eidgenössischen Parlaments, Zivildienstleistende künftig auch in Schulen einzusetzen. Wenn man damit beginne, "neue Arbeiten für die Zivildienster zu suchen, etwa in der Schule, dann läuft etwas falsch".

Man müsse aufpassen, dass der Zivildienst nicht zu attraktiv werde, sagte Blattmann in einem Interview mit der "Nordwestschweiz". Der Armee gingen jedes Jahr 5‘500 Leute verloren, die in den Zivildienst wechselten. Das könne nicht beliebig so weitergehen. Es brauche deshalb klare Kriterien für die Zulassung zum Zivildienst.

Reaktionen auf Blattmanns Aussagen gibt es im nachfolgenden Beitrag.

Audiofiles

  1. Reaktionen auf Zivildienstkritik von Armee-Chef Blattmann. Audio: Franziska Boser, Radio Pilatus AG

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