Ignaz Walker: Schuldig oder doch ein Komplott?

Staatsanwaltschaft hat ein neues Dokument

Der Tatort in Erstfeld vor der Schuss-Rekonstruktion

Der Prozess gegen den Urner Barbetreiber Ignaz Walker geht in die entscheidende Phase. Nach dem die Verteidigung in den vergangenen Tagen einen Komplott gegen Walker in den Raum gestellt hatte, will die Staatsanwaltschaft diese Theorie nun wiederlegt haben. 

Die Verteidigung von Ignaz Walker hatte vor Gericht zuletzt behauptet, dass der versuchte Mord au die damalige Frau von Walker von ebendieser inszeniert worden sei. Diese Theorie stützt auch ein Beitrag der Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehens. Dort sagte der Mann, welcher auf die Ex-Frau Walkers geschossen hat, dass die Frau den Auftrag dafür gegeben hatte und nicht Walker. 

Die Staatsanwaltschaft hat nun offenbar ein neues Dokument gefunden, welches beweisen soll, dass es keinen solchen Komplott gegen Ignaz Walker gibt. Das Dokument sei kürzlich von der Luzerner Polizei sichergestellt worden, am jetzigen Wohnort des Beschuldigten. Was das Dokument jedoch genau beinhaltet ist bislang noch nicht bekannt.

Der Prozess gegen den Erstfelder Barbetreiber Ignaz Walker dauert noch mehrere Tage. 

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