Das Album "A Head Full Of Dreams" bereitete Coldplay viel Spass

Album der Woche

Die Fans mussten nicht lange auf das neue Album warten. Gerade einmal ein Jahr nach ihrer letzten Platte veröffentlicht Coldplay "A Head Full Of Dreams". Das Album ist der energetische Nachfolger zum zerbrechlichen und von Liebeskummer geprägten Ghost Stories, dem sechsten weltweiten Chart-Topper in Folge, der vielfach Award-dekoriert ist und sich mehrere Millionen Mal verkaufte. Die Band entschied sich, mit Ghost Stories nicht auf Tour zu gehen und stattdessen direkt ins Studio zurückzukehren, um „A Head Full Of Dreams“ aufzunehmen. Das war auch alles schon lange geplant wie Chris Martin sagt: "Vor ungefähr drei Jahren wachte ich auf und eine Stimme im Universum sagte mir: Ihr sollt ein Album namens „Ghost Stories“ machen und danach ein Album mit dem Titel „A Head Full Of Dreams“. Ich bat dann den Rest der Band, die Alben so zu nennen, und sie stimmten zu. Ich weiß also nicht, woher ich die Ideen hatte, die Titel tauchten vielmehr einfach zusammen auf. Ich mag die beiden Albumtitel gern, denn einer klingt sehr persönlich und intim und still, „Ghost Stories“. Und „A Head Full Of Dreams“ beinhaltet so viele Bilder für mich, die sich darum drehen, was man als Mensch erreichen kann und dass alles möglich ist."

Mit frischer Kraft erschufen sie das Album, das vor Energie, Farbe und großen, lebensbejahenden Momenten sprüht, so beispielsweise die wunderbar überschwängliche erste Single „Adventure Of A Lifetime“ und das raketenhafte „Hymn For The Weekend“. Die Gästeliste ist umfangreicher als auf jedem vorherigen Coldplay-Album: Beyoncé, Noel Gallagher, Tove Lo und Merry Clayton tauchen auf den 11 Tracks auf (12, wenn man den vergrabenen Schatz des Hidden Tracks „X Marks The Spot“ mitzählt). 

Coldplay hatten noch nie so viel Spaß bei der Aufnahme eines Albums wie bei diesem. Und sie waren noch nie zufriedener mit den Ergebnissen. Und dieses Mal planen sie auch fest, es auf eine Reise rund um die Welt zu bringen. 

LIVE in Zürich: 
11.6.2016 - Letzigrund Stadion - Ausverkauft
12.6.2016 - Letzigrund Stadion - Infos & Tickets

 

Audiofiles

  1. Sänger Chris Martin wollte einen Song der ähnlich tönt wie "Sweet Child Of Mine" . Audio: Nicole Marcuard

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