Stadt Luzern will Schülerbetreuung ausbauen

Angebote sollen 40 Prozent aller Primarschüler und Kindergartenkinder abdecken

Das Maihof-Schulhaus in der Stadt Luzern.

Die Stadt Luzern will die Schülerbetreuung ausbauen. In den kommenden fünf Jahren will man weitere 150 Ganztagesplätze für Kindergarten- und Primarschüler schaffen. Damit könnten rund 40 Prozent der Schulkinder in der Stadt Luzern betreut werden. Die Stadt müsse familienfreundlicher werden, sagte die städtische Bildungsdirektorin Ursula Stämmer vor den Medien.

Bereits ab dem Schuljahr 2018/19 sollen Sekunderschulen über Mittag geöffnet haben, damit sich Sekschüler beaufsichtigt über Mittag in der Schule aufhalten können. Das Luzerner Stadtparlament entscheidet voraussichtlich Ende Juni über die Vorlage.

Heute besuchen 27 Prozent der 4'450 Kindergärtner und Primarschüler ein Tagesstrukturangebot. Die Stadtregierung schätzt, dass der Anteil auf 35 bis 40 Prozent ansteigen werde. Die Zahl der Tagesplätze solle deswegen bis 2021 um weitere 150 auf 710 Tagesplätze ausgebaut werden. Ein Platz deckt rund drei Kinder ab, da nicht jedes Kind täglich ein Betreuungsangebot benötigt.

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