Mehr Leerwohnungen im Kanton Luzern

Erstmals seit neun Jahren liegt die Leerwohnungsziffer über der 1-Prozent-Marke

Symbolbild

Am 1. Juni 2016 sind im Kanton Luzern fast 2'000 Wohnungen und Einfamilienhäuser leer gestanden. Das sind 265 mehr als im Vorjahr. Die Leerwohnungsziffer stieg dabei erstmals seit neun Jahren auf über 1 Prozent, teilte LUSTAT Statistik Luzern mit.

Die meisten unbesetzten Wohnungen waren 3- und 4-Zimmer-Wohnungen, auf die 55 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes im Kanton Luzern entfallen. Rund 1'300 Leerwohnungen wurden in dieser Grössenkategorie gezählt. Am wenigsten leer waren 1-Zimmer-Wohnungen und Wohnungen mit 6 und mehr Zimmern. Zu den vielräumigen Wohnungen gehören auch die meisten Einfamilienhäuser, von welchen rund 100 Häuser unbesetzt waren. 

Niedrigste Leerwohungsziffer in der Region Rottal-Wolhusen

Regional gesehen weichen die Leerwohnungsziffern zum Teil deutlich vom kantonalen Mittelwert von 1,07 Prozent ab. Wie schon im Vorjahr lag der tiefste Anteil leerer Wohnungen mit 0,47 Prozent in der Region Rottal-Wolhusen. Mit Abstand am höchsten war der Anteil mit 1,84 Prozent in der Region Unteres Wiggertal. In der gleichen Region war auch der Anstieg gegenüber 2015 am grössten. In weiteren sechs Regionen des Kantons lag der Anteil leerer Wohhnungen ebenfalls höher als im Vorjahr, wärhend er in den Regionen Entlebuch und Willisau abnahm. In der Stadt Luzern waren anfangs Juni 440 Wohnungen leer, was einer Leerwohnungsziffer von 0,96 Prozent entspricht.

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