Möglicherweise vergiftete Tierköder in Erstfeld

Die Kantonspolizei Uri sucht Zeugen

Hund auf der Wiese (Symbolbild)

Ein Hund hat in Erstfeld neben einem Fussweg verdächtige Küchenabfälle gefressen und musste danach in eine Tierklinik. Wie die Urner Kantonspolizei mitteilte, meldete seine Halterin den Fall am Sonntag und äusserte den Verdacht, die Abfälle könnten als vergiftete Köder ausgelegt worden sein.

Die Kantonspolizei Uri erhielt gestern von einer Hundehalterin die Meldung, dass auf dem Fussweg im Gebiet Bärenboden in Richtung Damm in Erstfeld möglicherweise vergiftete Tierköder ausgelegt wurden. Sie musste ihren Hund nach dem Konsum in eine Tierklinik einliefern. Bei den verdächtigen Tierködern handelt es sich um Küchenabfälle (Kartoffeln und Äpfel), welche im erwähnten Gebiet einen üblen Geruch verbreiteten. Die verdächtigen Tierköder wurden zur Prüfung an das Laboratorium der Urkantone übergeben. Weitere Verdachtsfälle sind derzeit nicht bekannt. Die Kantonspolizei hat weitere Abklärungen in Gang gesetzt, um die näheren Umstände des Vorfalls abzuklären.


Zeugenaufruf
In diesem Zusammenhang sucht die Kantonspolizei Uri Personen, welche sachdienliche Hinweise zum Vorfall machen können oder allgemein verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte direkt an die Kantonspolizei Uri - Telefon 041 875 22 11.

Tipps an die Hundehalter/-innen
Die Kantonspolizei Uri empfiehlt allen Hundehalter/-innen, dass sie

  • Ruhe bewahren,
  • die Vierbeiner im besagten Gebiet konsequent an der Leine führen,
  • bei Auffälligkeiten des Vierbeiners den/die Tierarzt/-ärztin aufsuchen,
  • umgehend die Polizei informieren.

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