Luzerner Kantonsspital rüstet auf

Hochtechnologischer Hybrid-Operationssaal für 7 Millionen Franken

Hybrid-OP in der Hirslandenklinik Hybrid-OP in der Hirslandenklinik Hybrid-OP in der Hirslandenklinik

Er sieht ein bisschen aus wie einer der Operationssäle aus der Fernsehserie «Grey’s Anatomy»: Überall Bildschirme, Geräte und modernste Technik. Auch das Luzerner Kantonsspital LUKS plant den Bau eines Hybrid-OPs. Mit dem Bau will das LUKS einen weiteren Schritt seiner Entwicklung gehen. 

Herzstück des Hybrid-OP ist ein Röntgengerächt, welches hochauflösende Bilder macht. Diese Technik ermöglicht während einer Operation mit hochauflösenden Bildern zu arbeiten. So können die noch so kleinen, anatomischen Strukturen und Organe eines Körpers äusserst exakt dargestellt werden. Besonders bei Herzeingriffen ist dies eine grosse Unterstützung. Da gerade bei besonders anspruchsvollen Eingriffen mit diesen zusätzlichen Möglichkeiten eines Hybrid-OPs die Sicherheit erhöht werden kann, profitieren so natürlich im Besonderen auch die Patienten.

7 Millionen Franken – Baustart Mitte 2017
Das Luzerner Kantonsspital hat für den Hybrid-OP bereits ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Das 7 Millionen Franken teure Projekt wird vollständig durch das Luzerner Kantonsspital getragen. Läuft alles nach Plan so beginnen die Bauarbeiten Mitte nächstes Jahr. Ab November 2017 soll der Hybrid-OP, von welchem es bis jetzt in der gesamten Schweiz nur 6 weitere gibt, in Betrieb gehen.

Audiofiles

  1. Luzerner Kantonsspital baut Hybrid-OP. Audio: Philipp Breit

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