Das geplante Seerestaurant Tivoli wird wieder konkret

Gestern wurde das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs präsentiert

Modelle des geplanten Seerestaurants und Yachtclubs Modelle des geplanten Seerestaurants und Yachtclubs Modelle des geplanten Seerestaurants und Yachtclubs So sah dereinst das alte Restaurant am Quai aus

Das geplante Seerestaurant in der Stadt Luzern bei den Tivoli-Tennisplätzen wird nach einem mehrjährigen Prozess nun wieder konkret. Gestern Abend wurde das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs präsentiert.

Die Wettbewerbsjury wählte aus insgesamt acht Projekten verschiedener Architekten einstimmig das Projekt "lucerna" vom Berner Architekturbüro Rolf Mühlethaler. Dieses sieht ein öffentliches Restaurant mit einem integrierten privaten Yachtclub am Carl-Spitteler-Quai an der Luzerner Seepromenade vor. Das Projekt "lucerna" stelle einen klaren Bezug zu den bestehenden Bauten auf dem Vierwaldstättersee her und überzeuge mit seiner zeitgemässen Interpretation eines Holzbaus, so die Argumentation der Jury. 

Zweistöckiges Holzgebäude auf Pfählen

Geplant ist ein zweistöckiges Holzgebäude, welches auf Pfählen über dem Wasser schweben soll und nur über Stege mit dem Land verbunden sein würde. Das Seerestaurant würde so ähnlich erscheinen wie das Seebad oder die Bootshäuser in der näheren Umgebung. Im Untergeschoss des Gebäudes wären neben einer Bar alle Nebenräume der Gastronomie sowie des Yachtclubs untergebracht. Im oberen Geschoss würde sich das Restaurant befinden. 

Voraussichtlicher Baubeginn Anfangs 2018

Man habe am geplanten Standort neben dem Yachthafen eine gültige Bau- und Zonenordnung, so der Luzerner Stadtarchitekt Jürg Rehsteiner. Das geplante Seerestaurant befände sich zwar in der Tourismuszone, die betroffene Parzelle sei aber nicht von Einsprachen betroffen gewesen. Es gehe in den nächsten Schritten nun darum, das Bauprojekt auszuarbeiten, um anschliessend das Baugesuch einzugeben. Man hoffe, dass man nach diesem mehrjährigen Prozess nun vorwärts komme und es keine Einsprachen mehr gäbe, so Rehsteiner weiter. Voraussichtlich Anfangs 2018 möchte man mit dem Bau beginnen.

Audiofiles

  1. Das Siegerprojekt für das geplante Seerestaurant Tivoli steht fest. Audio: Fabian Kreienbühl

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