Italien: Weitere Überlebende nach Lawinenunglück geborgen

Noch immer mehrere Vermisste

In Italien haben Katastrophenhelfer die ganze Nacht bei dem von einer Lawine verschütteten Hotel weitergearbeitet, um Überlebende aus den Trümmern zu retten und Vermisste zu suchen.

Die Feuerwehr konnte heute weitere vier Personen aus dem verschütteten Hotel retten. Sie seien von Feuerwehrleuten aus dem Schutt geholt worden, twitterte die Feuerwehr am frühen Morgen. Damit steig die Zahl der Überlebenden des Unglücks auf elf. Zwei Menschen, die sich nicht im Innern des Hotels befanden, waren bereits am Mittwoch gerettet worden. Fünf Menschen konnten am Freitag geborgen werden. Der Zustand aller Überlebenden sei gut, berichtete der Direktor des Spitals von Pescara.

Weitere Tote gefunden

Zudem bargen die Retter in der Nacht auf Samstag die Leichen zweier Frauen, später noch die eines Mannes. Damit steigt die Zahl der bislang geborgenen Leichen auf fünf. Insgesamt 23 Personen werden noch vermisst. Nach Aussagen des Hoteldirektors waren bis zu 35 Menschen in dem Gebäude. Retter suchen seither mit Hochdruck nach weiteren Überlebenden. 

Nach einer Erdbebenserie am Mittwoch in Mittelitalien war das Hotel von einer Lawine verschüttet worden. Das Viersterne-Hotel "Rigopiano" liegt einsam in 1'200 Metern Höhe am Hang des Gran Sasso.

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