Vergewaltigung Emmen: 150 neue Hinweise

Nach dem Aufruf der Ermittler sind zahlreiche Meldungen eingegangen

Vergewaltigung von Emmen: Die Polizei durfte die DNA nicht vollständig auswerten

Der Aufruf der Luzerner Strafverfolgungsbehörden zeigt Wirkung: Rund um die Vergewaltigung einer jungen Frau in Emmen im Sommer 2015 hat es viele neue Hinweise gegeben. 

Auf der Suche nach dem Vergewaltiger von Emmen sind die Ermittler mit zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung bedient worden. Bei der Luzerner Polizei seien 150 Meldungen eingegangen, bestätigte Simon Kopp, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, gegenüber der Schweizerischen Depeschenagentur SDA. Darunter würden sich teils Tipps von Wahrsagern, teils aber auch sehr konkrete Hinweise befinden. Die Hinweise seien per Telefon und per E-Mail eingegangen, so Kopp weiter. Die neu eingegangen Hinweise würden nun gesichtet und überprüft.

Am Montag hatten die Ermittler neue Hinweise zum mutmasslichen Täter bekanntgegeben und die Belohnung für entscheidende Hinweise auf 20'000 Franken verdoppelt (Radio Pilatus berichtete). Dem Zeugenaufruf der Luzerner Polizei zufolge soll der Täter nach der Vergewaltigung seinen angeblichen Vornamen genannt haben. Er soll Aron oder Aaron heissen.

Verbrechen mit Folgen

Am 21. Juli 2015 hat ein unbekannter Mann auf dem Dammweg in Emmen eine damals 26-jährige Frau vom Velo gerissen und vergewaltigt. Seither ist die Frau querschnittgelähmt. Nach dem Täter wird seither gefahndet. 

Die Luzerner Polizei hat seit der Vergewaltigung der jungen Frau im Sommer 2015 knapp 10'000 Personendaten überprüft und 371 Personen einem Massen-DNA-Test unterzogen. Der Täter konnte bisher jedoch noch nicht gefunden werden.

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