Barca-Jubel und Schiri-Kritik

Historische Aufholjagd im Achtelfinale gegen Paris

Es ist unglaublich, es ist historisch, es ist Barcelona. Die Katalanen schaffen im Rückspiel des Champions League Achtelfinals gegen Paris Saint-Germain die Sensation und machen ein 0:4 Rückstand aus dem Hinspiel wett.

Mit 6:1 gewinnt Barcelona im Camp Nou gegen den PSG. Nach der 0:4-Niederlage im Hinspiel hatten viele die Katalanen bereits abgeschrieben und auch während des Rückspiels sah es lange nach einem Ausscheiden Barcelonas aus. Luis Suarez und ein Eigentor von Layvin Kurzawa brachten Barcelona vor der Pause mit 2:0 in Führung. Messi erzielte zudem kurz nach der Pause via Penalty das 3:0 für Barcelona. Edison Cavani schoss nach der Pause dann auch das erste Tor für Paris. Die Hoffnung auf das Barca-Wunder schien vorbei. 

Erst in der 88. Minute konnte Barcelona dann nochmals reagieren. Innert sieben Minuten wurde aus dem 3:1 für Barcelona dann ein 6:1. Damit hat es Barcelona als erste Mannschaft überhaupt in der Champions League geschafft, einen 0:4-Rückstand aus dem Hinspiel noch aufzuholen und eine Runde weiter zukommen. Die Katalanen waren bereits die 59. Mannschaft, die dieses Kunststück versuchte und die erste, welche es auch schaffte.

Schiedsrichter nicht unbestritten
Zu Barcelonas Erfolg habe aber auch der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin beigetragen, so zahlreiche Fussball-Fans und Experten. Zwei Elfmeter hatte Barcelona im Achtelfinal-Rückspiel bekommen und beide waren nicht unbestritten. Zunächst stolperte PSG-Verteidiger Meunier. Neymar zog nach innen, lief in den am bodenliegenden Verteidiger hinein und stürzt.

Nach einem doch klareren Fehlentscheid sah der zweite Penalty-Pfiff aus. Marquinhos berührt für eine gefühlte Millisekunde Barca-Stürmer Luis Suarez. Dieser fällt, hält sich am Hals und markiert den sterbenden Schwan. Ein Penalty, den Aytekin wohl nicht hätte pfeifen dürfen. Dazu kommt noch ein Frustfoul von Barca-Flüger Neymar. Aytekin liess wohl Gnade vor Recht walten und zeigte dem Brasilianer nur die gelbe Karte. Rot wäre wohl auch vertretbar gewesen.

Neben Barcelona hat sich gestern Abend auch Borussia Dortmund für die Champions League-Viertelfinals qualifiziert. Dortmund, mit dem Schweizer Roman Bürki im Tor, konnte gegen Benfica Lissabon einen 0:1 Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. Das Rückspiel gestern Abend gewann Dortmund mit 4:0.

Audiofiles

  1. Barcelona schafft das Champions League-Wunder. Audio: Yanik Probst / Selina Linder

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