Lawine bei Melchsee-Frutt niedergegangen

Es gab aber zum Glück keine Verschütteten

Rega im Einsatz nach Lawine beim Skigebiet Melchsee-Frutt (Hörerbild) Lawine (Symbolbild)

Im Gebiet Rotsandnollen zwischen dem Melch- und Engelbergertal ist eine Lawine niedergegangen. Verschüttete gab es keine, wie die Obwaldner Kantonspolizei auf Anfrage von Radio Pilatus bestätigte.

Die Ausmasse der Lawine sind gross. Laut Hanspeter Durrer, Pikettoffizier der Kantonspolizei Obwalden war die Lawine 600 Meter lang und zwischen 200 bis 300 Meter breit. Im Einsatz standen zwei Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega und der Firma Swiss Helikopter. Dazu kamen 25 Lawinensuchexperten und vier Hundeführer.

Experten warnen vor Lawinengefahr

Das Gebiet, in dem die Lawine niederging, ist bei Tourenskifahrern und Schneeschuhwanderern beliebt. In den verschneiten Bergen ist derzeit aber Vorsicht geboten. Die Lawinengefahr ist wegen den Wetterkapriolen in den vergangenen Tagen besonders gross. Der Schnee ist schwer und jederzeit könnten sich Lawinen oder Schneebretter lösen, warnen Experten.

Es wird empfohlen, die markierten Pisten keinesfalls zu verlassen. Abseits der gesicherten Pisten steigt die Gefahr noch einmal erheblich.

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