«Rue de Blamage» - Luzerner Baselstrasse im Kino

Dokumentation von Aldo Gugolz als tragikomische Momentaufnahme

Im April hat die Dokumentation «Rue de Blamage» Vorpremiere im Kino Bourbaki gefeiert. Nun läuft der Film von Aldo Gugolz über die Luzerner Baselstrasse heute am Openair Cinema Luzern.

In «Rue de Blamage» lernt man Menschen kennen, die zwischen Gütsch und Bahngleis zu Hause sind, schräge Figuren, sympathische Zeitgenossen mit ihren ganz eigenen Geschichten. Die NZZ spricht von einem «Monument für den kleinen Mann» und das Kino-Portal "Cineman" nennt diesen Ort «Die Strasse der Vielfalt».

Vom Strassenputzer, der Bordellbetreiberin und dem Strassenmusiker

Aldo Gugolz porträtiert in seiner Dokumentation sechs Menschen, welche in einem Quartier mit Menschen aus über 70 Nationen leben. So lernen wir etwa den drogensüchtigen Strassenmusiker Daniele kennen, die Bordellbetreiberin Connie, oder den ehemaligen Strassenputzer Heinz. Da ist die syrische Flüchtlingsfrau Amal die um ihre Tochter bangt, oder das Stadtoriginal, welches tagtäglich stundenlang auf seinem Plastikstuhl am Trottoirrand sitzt.

Leise, kleine Geschichten, erzählt von einem ehemaligen Bewohner

Der Luzerner Regisseur Aldo Gugolz verbrachte einen Teil seiner Kindheit an der Baselstrasse. Nun, Jahrzehnte später, kehrt er zurück. Sein Film nähert sich behutsam Menschen, die wir im Alltag allzu oft übersehen.

Die Baselstrasse bei Nacht Szenen des Alltags Daniele der Strassenmusiker Der Künstler und sein Werk Alltag an der Baselstrasse

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