Mitglied der Zaire-Connection verurteilt

Das Luzerner Kriminalgericht verurteilte den Kongolesen zu zwei Jahren Gefängnis

Justitia, die personifizierte Gerechtigkeit (Symbolbild)

Das Kriminalgericht Luzern hat einen 55-jährigen Afrikaner wegen mehrfachen Betrugs, versuchten Betrugs und Urkundenfälschung zu  zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

Der verurteilte Kongolese war als Mitglied der sogenannten Zaire-Connection von Dezember 2009 bis April 2010 aktiv. Die Bande holte aus Briefkästen der Post Zahlungsaufträge heraus, manipulierte diese und zwackte das Geld so auf das eigene Konto ab. Insgesamt kamen so 760'000 Franken zusammen. Der Beschuldigte stritt trotz deutlichen Beweisen und sichergestellten Fingerabdrücken alles ab. Er sei unkooperativ und reuelos, urteilten die Richter.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es wurde ans Luzerner Kantonsgericht weitergezogen.

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