Zug und Baar mit neuer Idee im "Unterfeld"

Statt einem Grossprojekt sollen die Baufelder einzeln entwickelt werden

Visualisierung der Überbauung, die im Februar 2017 an der Urne scheiterte.

Vor gut drei Monaten ist der geplante neue Stadtteil zwischen Baar und Zug an der Urne gescheitert. Die Baarer Stimmberechtigten lehnten den Bebauungsplan Unterfeld ab und beerdigten damit das gesamte Projekt. Nun setzten die Stadt Zug und die Gemeinde Baar auf einen Neuanfang.

Es soll kein Grossprojekt mehr geben. Stattdessen sollen die Baufelder einzeln entwickelt werden. Gemäss dem kantonalen Planungs- und Baugesetz ist es Aufgabe der beiden Gemeinden, eine neue Planung vorzulegen, sonst entfällt die allgemeine Bebauungspflicht auf dem Gemeindegebiet von Baar.

Eine Koordination über die Gemeindegrenze hinweg sei weiterhin angezeigt, schreiben die beiden Gemeinden in einer Mitteilung. Von einem zusammenhängenden Grossprojekt wollen sie allerdings Abstand nehmen. Stattdessen sollen Baufelder entwickelt werden, die sich an Strassen, Wegen und Freiräumen orientieren und etappenweise und unabhängig überbaut werden können.

Beim ursprünglichen Projekt auf der Grenze zwischen Zug und Baar war ein Stadtteil mit 700 Wohnungen geplant. Die geschätzten Kosten lagen bei 270 Millionen Franken.

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