Koranverteilaktionen sollen verboten werden

Dies fordert ein Vorstoss des Luzerner CVP Kantonsparlamentarier Peter Zurkirchen

Der Koran ist das heilige Buch des Islams.

Das Verteilen von Koranen auf offener Strasse soll verboten werden. Dies fordert der Luzerner CVP Kantonsparlamentarier Peter Zurkirchen in einem Vorstoss. Der Vorstoss wird nun in der Luzerner Kantonsregierung behandelt.

In Deutschland ist das Verteilen vom Koran bereits verboten. In unserem Nachbarland ist bekannt, dass hinter den Verteilaktionen Verbindungen zu extremistischen islamistischen Organisationen bestehen.

Die Koranverteilaktion ‘’Lies’’ sorgte schweizweit für Diskussionen. In den Städten Aarau, Basel, Bern, Zürich und Winterthur wurden bereits auf offener Strasse Korane verteilt. ‘’Wir wollen primär solche Aktionen verbieten, um Personen vor der Radikalisierung zu schützen’’, sagte Peter Zurkirchen.

Regierung will kein Gesetz
Für ein solches Verbot bräuchte es im Kanton Luzern jedoch ein neues Gesetz. Der Luzerner Regierungsrat möchte lieber kein neues Gesetz. Eine Gesetzesänderung dauere aufgrund der Erfahrungen z.B. im Kanton Zürich viel zu lange, sagt der Luzerner Justizdirektor Paul Winiker. Daher sollen, wie bereits heute, die Gemeinden in die Pflicht genommen werden. Da solche Verteilaktionen bewilligungspflichtig sind, können nämlich die Gemeinden entscheiden, ob sie durchgeführt werden dürfen oder nicht. 

Der entsprechende Vorstoss wird im September im Luzerner Kantonsparlament behandelt.  

Audiofiles

  1. Regierung will kein neues Gesetz um Koranverteilung zu verbieten. Audio: Philipp Breit

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