Bondo GR: Erste Bewohner kehren zurück

Ein Teil des Dorfes bleibt weiterhin unbewohnbar

Am Samstagmorgen konnten die Bewohner des alten Dorfkerns Bondo, die in der grünen Zone wohnen, in ihre Häuser zurückkehren. Sie sind erleichtert und unterstützen die Personen, die noch nicht heimkehren dürfen, da sich ihr Haus in der roten Zone befindet.

Knapp zwei Monate nach dem Bergsturz erwacht das evakuierte Bergdorf Bondo im Kanton Graubünden wieder zum Leben. Die ersten der knapp 160 evakuierten Einwohner sind am Morgen zurückgekehrt. Die Evakuierung der sicheren grünen Zone wurde zuvor aufgehoben. Es gebe nun wieder Wasser und Strom und die 65 Bewohner könnten ihre Häuser nutzen, teilten die Behörden mit.

Allerdings gebe es noch viel zu tun, bis auch die Bewohner der von weiteren Murgänge bedrohten roten Zone zurückkehren könnten. Mitte November soll es soweit sein, so die Behörden weiter. Trotzdem feierte Bondo die Rückkehr der Bewohner ins Dorfzentrum.

Bondo: Die ersten der knapp 160 evakuierten Bewohner kehren in ihr Dorf zurück. Das Dorf Bondo nach dem Felssturz am 23. August 2017.

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