Uri: Suche nach Vermissten verzögert sich weiter

Ein Baggerroboter soll ab Donnerstag helfen.

Felsabbruch bei der Ruosalp

Die Suche nach den beiden Männern, welche seit dem Felssturz vom Dienstag 10. Oktober 2017 im Gebiet der Ruosalp im Kanton Uri vermisst werden, verzögert sich weiter. Grund dafür ist nach wie vor, dass es zu Gefährlich ist, mit einer Mannschaft nach den Männern zu suchen. Nun soll ein Baggerroboter eingesetzt werden. 

Am Dienstag 10. Oktober stürzten im Gebiet Ruosalp bei Unterschächen im Kanton Uri rund 2'000 Kubikmeter Fels auf einen Alpweg, auf dem drei Männer gearbeitet hatten. Eine Person konnte sich selbstständig befreien, zwei weitere werden seither vermisst. Wie die Urner Kantonspolizei mitteilte, wird sich die Suche nach ihnen weiter verzögern. 

Bergungsarbeiten zu gefährlich

Es könne noch nicht verantwortet werden, dass Menschen unterhalb der Abbruchstelle nach den Vermissten suchen würden. Spezialisten und Geologen seien weiter daran die Felspartie oberhalb der Unfallstelle zu säubern. Zudem werden Gitternetze und ein Alarmsystem installiert, heisst es in der Mitteilung weiter. Um die Vermissten möglichst schnell zu finden, soll ab Donnerstag ein Baggerroboter eingesetzt werden. Sollte dieser von einem weiteren Steinschlag getroffen werden, sei dies nicht so schlimm, wie wenn es zu weiteren menschlichen Opfern kommen würde. Der Roboter kann ferngesteuert werden - die Arbeit mit ihm ist daher sicherer. 

Zur Ursache des Felssturzes kann die Polizei weiterhin keine Aussagen machen. Die entsprechenden Ermittlungen laufen unter Führung der Staatsanwaltschaft Uri. 

Audiofiles

  1. Die Suche nach den Vermissten verzögert sich weiter.. Audio: Caspar van de Ven

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