Ruosalp: Bergungsarbeiten bereits wieder gestoppt

Roboter konnte sich nicht durch das Geröll kämpfen

Die Stelle bei der Ruosalp wo der Fels abgebrochen war.

Nachdem am Mittwoch, acht Tage nach dem Felsabbruch, endlich nach den beiden Vermissten gesucht werden konnte, musste die Suche am Freitag bereits wieder eingestellt werden. Der Baggerroboter konnte die Hindernisse nicht bis zu jener Stelle wegzuräumen, an der die beiden Verschütteten vermutet werden.

Zehn Tage ist es her, seit sich ein Teil des Felsens bei der Ruosalp gelöst hatte und drei Personen verschüttete. Die beiden noch immer Vermissten wollte man am Mittwoch endlich mit Hilfe eines Baggerroboters finden. Doch bereits am Freitag musste die Suche wieder eingestellt werden.

Es gelang dem ferngesteuerten Bagger nicht, die Hindernisse bis zu jener Stelle wegzuräumen, an der die beiden Verschütteten vermutet werden. Zwar konnte ein Teil des Weges freigeräumt werden, ein in der Felswand eingeklemmtes Bohrgerät konnte der Bagger jedoch nicht beseitigen, so die Urner Kantonspolizei.

Fels immer noch zu instabil

Weil der Fels oberhalb des Suchgebiets nach wie vor instabil ist, können noch keine Personen nach den Vermissten suchen. Deshalb würden nun über das Wochenende die Sicherungsarbeiten am Felsen fortgesetzt, damit sobald wie möglich Personen mit schwererem Gerät die Suche fortsetzen können.

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