Bedingte Haftstrafe für Luzerner wegen Sex mit 14-Jähriger

Der Verurteilte gab an, er sei verliebt gewesen

Kriminalgericht Luzern am Alpenquai

Das Kriminalgericht Luzern hat einen Mann aus dem Kanton Luzern zu einer bedingten Haftstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt. Es befand ihn der mehrfachen sexuellen Handlung mit einem Kind für schuldig sowie der mehrfachen Pornografie.

Der damals 21-Jährige hatte das spätere Opfer im Herbst 2014 in einem Chat kennengelernt. Die beiden trafen sich in der Folge, wobei es im Dezember mehrmals zu einvernehmlichen Geschlechtsverkehr kam. Zuvor hatte er sie bereits via Smartphone in seine Selbstbefriedigung miteinbezogen. Zudem hatte er das Mädchen aufgefordert, ihm eine Aufnahme ihrer Genitalien zu schicken, was dieses auch tat.

Geschlechtsverkehr war einvernehmlich

Der Verurteilte gab an, er habe schon gewusst, dass das Mädchen erst 14-jährig sei. Er sei aber einfach verliebt gewesen. Die junge Frau gab zudem an, sie sei einverstanden gewesen, ausserdem hätten sie ein Kondom benutzt. Das Urteil ist rechtskräftig. Der Verurteilte muss die Verfahrenskosten von rund 7500 Franken tragen. Forderungen des Opfers werden an den Zivilrichter verwiesen.

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