Der Gansabhauet am Martinstag

Tausende Schaulustige am Traditionsanlass

Mit verbundenen Augen wird der Schläger auf das Podest mit der Gans geführt Gansabhauet Sursee: Ein Schläger prüft vorsichtig den Hals der toten Gans, bevor er zum Hieb mit dem stumpfen Säbel ausholt

Drei und neun Hieben auf den Hals haben zwei tote Gänse am Martinstag in Sursee LU Stand gehalten, bevor ihre Köpfe vom Rumpf getrennt waren. Die traditionelle Gansabhauet hat am Samstag bei Nieselregen rund 5000 Schaulustige vor das Surseer Rathaus gelockt.​

Der 11. November ist in verschiedenen Orten in der Zentralschweiz jedes Jahr der inoffizielle Fasnachtsanfang. In Sursee gibt es aber noch einen ganz anderen Brauch: Der Gansabhauet. Gesamthaft hofften über 60 Schlägerinnen und Schläger auf eine Chance.

Die zwei toten Gänse vor dem Surseer Rathaus sind nach drei und neun Schlägen gefallen. Die erfolgreichen Schläger waren Raphael Sieger aus Schenkon und Jan Erni aus Eich.

Audiofiles

  1. Raphael Sieger aus Schenkon ist eine rder erfolgreichen Schläger. Audio: Nicole Marcuard

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