Stand-up-Paddling im Winter

Wassersport-Profis warnen vor Gefahren

Stand-up-Paddling im Winter

Bekannt als Sommertrendsportart, ist Stand-up-Paddling mit der richtigen Ausrüstung auch im Winter möglich. Eine entsprechende Vorbereitung ist allerding unerlässlich. Ansonsten kann es schnell gefährlich werden.

Stand-up-Paddling, kurz SUP, erlebt zurzeit einen regelrechten Boom. So überrascht es nicht, dass an wärmeren Wintertagen oder auch im Herbst oder Frühling immer mehr Paddler anzutreffen sind.

Empfehlungen für mehr Sicherheit

Reto Wyss, Geschäftsführer der Kanuschule in Buochs, macht sich Sorgen wegen den zunehmend schlecht gekleideten Paddler: «Wer bei einer Wassertemperatur von unter 15° C nicht mit Schutzbekleidung und Schwimmweste unterwegs ist, geht ein grosses und unnötiges Risiko ein.»

Zusammen mit dem Buochser Stand-up-Paddler Stefan Ulrich vom Wassersport-Unternehmen SUPoint hat Reto Wyss ein paar Empfehlungen ausgearbeitet, damit Stand-up-Paddling-Fans auch im Winter sicher auf dem Wasser unterwegs sind:

  • Tragen von Schwimmweste und Schutzbekleidung
  • beim SUP eine Leash zu benützen (Verbindung von Körper und SUP Board)
  • Handy wasserdicht mitführen
  • weisses Rundumlicht bei Dämmerung/Dunkelheit
  • Wetterverhältnisse/-prognosen studieren
  • Paddeln in Ufernähe
  • auf Alleinfahrten verzichten
  • geplante Route und Rückkehrzeit kommunizieren
  • Mitführen 1. Hilfe-Sets
  • Verpflegung mitnehmen
  • Rega-App herunterladen

Kostenlose Beratung

Die Kanuschule und der SUPoint Buochs stellen auf ihren Internetseiten eine kostenlose Beratung zum Thema „Paddeln im Winter“ zur Verfügung. Die ausführliche Liste kann unter http://www.kanuwelt.ch/ oder https://www.supoint.ch/ heruntergeladen werden. Zudem verkaufen und vermieten die beiden Wassersport-Unternehmen entsprechende Bekleidung oder haben spezielle Angebote für Wassersportarten im Winter.  

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