Film über die Luzerner Sparpolitik geplant

Kulturschaffende lancierten Crowdfunding

Zum Auftakt der Budget-Session des Luzerner Kantonsparlaments haben Kulturschaffende vor dem Regierungsgebäude einmal mehr gegen die Sparmassnahmen protestiert. Gleichzeitig wurde ein Filmprojekt zur Luzerner Finanzpolitik lanciert.

„Luzern – der Film“ heisst das Projekt. Es soll ein Dokumentarfilm über die Luzerner Finanzpolitik werden. Das Geld wollen die Kulturschaffenden mittels Crowdfunding zusammen bringen. Innerhalb von zwei Monaten sollen 120‘000 Franken zusammenkommen. Mit diesem Geld sollen dann professionelle Filmschaffende das Projekt umsetzen. Dabei sollen alle zu Wort kommen, welche von der Luzerner Sparpolitik betroffen sind. Es soll kein Propagandafilm werden, so die Verantwortlichen.

Kann der Film realisiert werden, dann soll er den Bürgerinnen und Bürgern gratis zur Verfügung stehen und für die Wahlen 2019 bei der Meinungsbildung mithelfen, heisst es in einer Mitteilung.

 

Die Kulturschaffenden empfingen die Politiker - hier Bildungsdirektor Reto Wyss - mit Cüpli und Fotoapparaten. Den Empfang vor dem Regierungsgebäude nimmt SVP-Kantonsparlamentarier Willi Knecht mit Humor. Roter Teppich für die Sparpolitiker: Luzerner Kulturschaffende protestierten gegen die Sparpolitik. An der Demo wurde provokativ auch Champagner ausgeschenkt. Empfang der Politiker auf dem Roten Teppich. Demo vor dem Regierungsgebäude in Luzern. Bereits im vergangenen September protestierten die Kulturschaffenden gegen Sparmassnahmen (Archiv-Bild).

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