Grosse Schäden wegen Sturm Burglind

Erste Schätzung aus den Kantonen Luzern und Zug

Der Sturm Burglind richtete im Kanton Zug diverse Schäden an. Steinhauserwald, Flächenschaden Rainmatterwald, Sturmholz auf Waldstrasse

Der Sturm „Burglind“ hat in der Zentralschweiz in allen Gebieten Waldschäden verursacht. Dabei handelt es sich mehrheitlich um beschädigte Bäume und Baumgruppen. Es wurden aber auch Bäume entwurzelt und Waldstrassen und Wege blockiert.

Im Luzerner Wald hinterliess "Burglind" im ganzen Kanton Schäden. Er fällte 30 bis 50 Prozent der Holzmenge, die sonst im Durchschnitt in einem Jahr zur Nutzung geschlagen wird. Die Menge wird gemäss ersten Schätzungen auf rund 2‘500 Lastwagenladungen beziffert. Der Sturm "Lothar" hatte 1999 im Kanton Luzern innert Stunden so viele Bäume beschädigt, wie in vier Jahren genutzt werden.

600 Lastwagenladungen im Kanton Zug

Der Revierförster im Kanton Zug schätzt die Menge des Sturmholzes, also der umgestürzten und abgeknickten Bäume, auf etwa 120'000 Kubikmeter. Das entspricht 600 Lastwagen voller Bäume. Das Holz wird nun möglichst schnell zersägt und aus dem Wald gebracht oder - wo dadurch keine Gefährdung besteht - als Totholz liegengelassen, wie der Kanton Zug am Freitag mitteilte.

Appell an die Bevölkerung

Das genaue Ausmass der Schäden können die Behörden aufgrund der anhaltenden Winde und der Schneemengen in höheren Lagen erst in den nächsten Tagen genauer abschätzen. Weil es im Wald immer noch viele beschädigte Bäume gibt, bitten die Behörden die Bevölkerung zurückhaltend und mit Vorsicht in die Wälder zu gehen.  

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