Kriminalgericht Luzern verurteilt 23-jährigen Schweizer

Er hatte mehrmals Sex mit einem minderjährigen Mädchen

Kriminalgericht Luzern am Alpenquai

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 23-jährigen Schweizer zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten ohne Bewährung und einer Busse von 300 Franken verurteilt. Der Beschuldigte soll unter anderem mehrmals Sex mit einer Minderjährigen gehabt haben. 

Beim minderjährigen Mädchen handelte es sich um die damalige Freundin des Beschuldigten. Der damals 20-jährige Mann war während rund einem Jahr mit einem 14-jährigen Mädchen zusammen. Die beiden hatten mehrmals Sex. Auch wenn beide damit einverstanden waren - strafbar machte sich der damals 20-Jährige dennoch. Wer in der Schweiz mit einem Kind unter 16 Jahren Sex hat, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren verurteilt. 

Liebesbeziehung flog nur per Zufall auf

Aufgeflogen ist das Ganze nur per Zufall. Die Polizei war nämlich aufgrund eines anderen Vorfalls beim Beschuldigten zuhause. Während dem Gespräch kam dann plötzlich das 14-jährige Mädchen aus dem Schlafzimmer. Die Polizei begann dann mit der Untersuchung. Gestern nun verurteilte das Luzerner Kriminalgericht den 23-jährigen Schweizer zu 18 Monaten ohne Bewährung und zu einer Busse von 300 Franken. Wie es im Urteil heisst aufgrund verschiedener Delikte. Zum einen aufgrund der sexuellen Handlung mit dem minderjährigen Mädchen, zum anderen wegen Erwerb, Besitz und Konsum von Marihuana. Der Mann litt unter anderem unter einer Persönlichkeitsstörung. Zudem fehlte es ihm an Bezugspersonen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Audiofiles

  1. Kriminalgericht verurteilt 23-jährigen Mann. Audio: Fabian Kreienbühl / Damian Betschart

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