Beat Feuz tobt nach Kitzbühel-Training

"Man muss ehrlich sein, so geht es einfach nicht!"

Der Schweizer Skifahrer Beat Feuz

Nach dem grossartigen Sieg von Beat Feuz am Lauberhorn geht es dieses Wochenende Schlag auf Schlag mit den Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel weiter. Die aktuelle Verfassung der Piste passt dem Schweizer Skistar Beat Feuz aktuell aber gar nicht.

Nach dem ersten Training, bei welchem Beat Feuz 2,69 Sekunden auf den Trainingsschnellsten Christof Innerhofer aus Italien verlor, platze Feuz im Interview mit der Sportinformation der Kragen. "Man muss jetzt einmal ehrlich sein zu den Kitzbühelern, so geht es einfach nicht mit den Sprüngen!" Die ganze Saison sei die Sicherheit der Fahrer im Vordergrund gestanden und nun dies, tobte Beat Feuz weiter. Und holte zum finalen Angriff auf die Organisatoren der Hahnenkamm-Rennen aus, Zitat: «Das Licht war in diesem frühen Training schlecht und die Sprünge sind miserabel gebaut. Sie geraten deshalb viel zu weit und viel zu hoch. Bei diesen Sprüngen fehlt vor allem ein richtig schöner Vorbau. Es ist vergleichbar mit einem Freestyler, der in eine Halfpipe kommt und ohne etwas zu tun einen Rückwärtssalto macht.»

Athletensprecher ist der Norweger Aksel Svindal. Gemäss Beat Feuz sehe er die Angelegenheit genau gleich. Man darf gespannt sein, wie es in Kitzbühel nun weitergeht.

Audiofiles

  1. Beat Feuz wettert über die Piste in Kitzbühl. Audio: Damian Betschart

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