So soll das neue Spital in Wolhusen aussehen

110 Millionen Franken kostet der Neubau

So soll das neue Spital in Wolhusen aussehen. (Visualisierung) So soll das neue Spital in Wolhusen aussehen. (Visualisierung) So soll das neue Spital in Wolhusen aussehen. (Visualisierung) So soll das neue Spital in Wolhusen aussehen. (Visualisierung)

Lange wurde über das Spital in Wolhusen diskutiert, am Mittwochmorgen haben die Verantwortlichen nun die Pläne für den Neubau vorgestellt. Das neue Gebäude soll direkt neben das jetzige Spital zu stehen kommen, welches abgerissen wird.

Das Spital Wolhusen ist veraltet und soll deshalb durch einen Neubau ersetzt werden. Am Mittwoch wurde das Siegerprojekt vorgestellt. Den Auftrag erhält ein Basler Architekturbüro. Das neue Gebäude soll eher flach sein mit zwei bis vier Stockwerken. Man rechnet mit Kosten von 110 Millionen Franken. 

Die Art und Weise, wie das Gebäude daherkommt, entspreche auch den Wünschen der Anwohner, so Peter Schilliger, Vizepräsident des Spitalrates. Aber nicht nur baulich gibt es Anpassungen beim Spital Wolhusen, auch beim Angebot geht das Kantonsspital Luzern LUKS über die Bücher. Neu soll es beispielsweise eine Urologie und eine Hals-Nasen-Ohren HNO-Abteilung geben.

Komplettes Angebot mit Reha

Als grösste Änderung beim medizinischen Angebot nennt Benno Fuchs, Direktor des LUKS, das Angebots im Reha-Bereich. Mit der neuen Reha-Abteilung werde ein komplettes Angebot zu Verfügung gestellt. Der Patient könne etwa nach einer Operation direkt in die Rehabilitations-Abteilung und dann nach Hause. Eine externe Reha entfalle, so Benno Fuchs.

Im neuen Spital in Wolhusen soll es 56 Akut-Betten und 20 Reha-Betten geben, fast alles Einzelzimmern. Das sei das Modell der Zukunft, so Benno Fuchs. Durch Einzelzimmer liessen sich logistische Probleme bei der Patientenverteilung einfacher lösen. Ausserdem könne man durch Einzelzimmer die Übertragung von Infektionen vermeiden.

Am Standort des jetzigen Spitals in Wolhusen, welches abgerissen wird, soll es einen Park und ein Parkhaus für 130 Autos geben. Die Kosten von 110 Millionen Franken trägt das LUKS selbst. Der Kanton beteiligt sich nicht an den Kosten.

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