Rinderseuche: Folgeschäden geringer als erwartet

Urner Kantonstierarzt gibt Entwarnung

Die Folgen der Rinderseuche im vergangenen Spätsommer sind nicht so gravierend wie erwartet. 

Im vergangenen Spätsommer brach auf zwei Urner Alpen die Rinderseuche aus. Bis heute ist die Ursache für den Ausbruch der Seuche nicht bekannt. Jedoch konnten, dank der guten Mitarbeit der betroffenen Tierhalter eine Weiterverbreitung verhindert werden, wie der Kantonstierarzt von Uri mitteilt. 

Um weitere Ansteckungen zu verhindern wurden infizierte Rinder von den anderen Tieren getrennt gehalten. Zudem mussten infizierte, neugeborene Kälber notgeschlachtet werden. Die Verbringungssperren sollen aber voraussichtlich bis vor der nächsten Sömmerung aufgehoben werden. Trotzdem sind die Tierhalter weiterhin aufgefordert wachsam zu bleiben.

Jene Viehhalter die wegen der Tierseuche Einbussen erlitten oder Mehraufwendungen leisten mussten werden vom Kanton Uri entschädigt. Die Entschädigung könne aber erst erfolgen, wenn alle von der Verbringungssperre betroffenen Tiere abgekalbert hätten. Das dürfte im kommenden Mai der Fall sein. 

 

Rind auf der Wiese

Kommentieren

comments powered by Disqus