LU: SP-Initiative scheitert deutlich

Stimmvolk will keine staatliche Förderung von Wohnraum

Die neuen Genossenschafts-Wohnungen der ABL im Weinbergli

Das Luzerner Stimmvolk hat einen staatlichen Fördertopf für günstigen Wohnraum abgelehnt. Die SP-Initiative "Zahlbares Wohnen für alle" wurde klar abgeschmettert. Der Nein-Stimmenanteil betrug über 62 Prozent. Das Stimmvolk folgte damit Regierung und Parlament, die sich gegen die Initiative ausgesprochen hatten.

Initiative wollte Baugenossenschaften unterstützen

Die Initiative hätte eine Ergänzung des kantonalen Gesetzes über die Wohnbau- und Eigentumsförderung vorgesehen. Der Kanton sollte Land oder Liegenschaften an gemeinnützige Bauträger oder Gemeinden günstig veräussern oder im Baurecht abgeben können. Gemeinden hätten dabei ein Vorkaufsrecht erhalten. Baugenossenschaften sollten zudem mittels günstiger Darlehen und Abschreibungsbeiträgen aus einem kantonalen Fonds unterstützt werden. Finanzieren sollte den Fonds der Kanton mit jährlichen Einlagen in der Höhe von rund elf Millionen Franken.

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